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Umfrage: Die Corona-Krise und ihr Einfluss auf Hochschulmarketing und Employer Branding

Foto: Edward Jenner/pexels.com

Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten

Die Corona-Krise stellt vor allem den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht Meldungen über Umsatzeinbußen, Jobabbau, Einstellungsstopps und drohende Insolvenzen in der Presse erscheinen. Haben Studierende und Absolvent*innen da überhaupt noch eine Chance, einen Einstiegsjob, ein Traineeprogramm oder ein Praktikum zu finden? Sind Unternehmen in solch unsicheren Zeiten bereit, in Recruiting, Hochschulmarketing und Employer Branding zu investieren? Advising Solutions wollte ein Stimmungsbild einfangen und hat Personalverantwortliche von 35 Unternehmen aus verschiedenen Branchen nach dem Stand der Dinge gefragt.*

Bleiben Nachwuchskräfte weiterhin wichtig?

Kurz gesagt: Ja, alles beim Alten. Denn fast drei Viertel der Befragten gaben an, der Bedarf an Studierenden und Absolvent*innen sei weiterhin groß. Er werde weder sinken noch steigen.

Wie verändert die Corona-Krise Ihren Bedarf an Studierenden und Absolvent*innen bis Ende 2020?

Wie steht es um die Maßnahmen im Hochschulmarketing und Employer Branding?

Kampagnen in diesen Bereichen werden zwar nicht gestoppt, jedoch in mehr als der Hälfte der Unternehmen stark zurückgefahren. 40 Prozent der Befragten gaben hingegen an, dass sich nichts verändern werde beziehungsweise sich die Maßnahmen sogar gerade im Ausbau befänden.

Wie beeinflusst die Corona-Krise Ihre Maßnahmen in den Bereichen Hochschulmarketing und Employer Branding?

Employer Branding oder Recruiting?

Fast 90 Prozent wollen sich im Hochschulmarketing zukünftig vor allem auf die Pflege einer starken und positiven Arbeitgebermarke konzentrieren. Eine weitsichtige Einstellung, denn schließlich ist Employer Branding die Grundlage für erfolgreiche Recruiting-Aktivitäten.

Welche Maßnahmen im Hochschulmarketing werden zukünftig wichtiger?

Wird am Budget für das Hochschulmarketing der Rotstift angesetzt?

Obwohl der Bedarf an Nachwuchskräften nach wie vor groß ist, wird laut der Befragten das Marketing-Budget nicht von Sparmaßnahmen verschont bleiben. Fast die Hälfte gab an, das Budget werde reduziert; in jedem siebten Unternehmen gibt es sogar einen kompletten Budgetstopp. Andererseits: In 37 Prozent der Fälle wird keine Hand an die Finanzen gelegt. Einige wollen die finanziellen Mittel fürs Hochschulmarketing sogar aufstocken.

Wie erwarten Sie die Entwicklung des Marketing-Budgets in Folge der Corona-Krise?

Bleibt die Formenvielfalt beim Berufseinstieg erhalten?

An ihren Angeboten für Studierende und Absolvent*innen werden die Unternehmen nichts groß verändern. Vor allem Einstiegsformen wie das Traineeprogramm, das duale Studium, die Werkstudententätigkeit und das Praktikum gehören nahezu unverändert zur Nachwuchsgewinnung. Allein beim Direkteinstieg zeigt sich ein leichter Rückgang von rund einem Viertel.

Wie entwickelt sich derzeit Ihr Angebot im Hinblick auf die verschiedenen Formen des Berufseinstiegs?

*Die Online-Befragung fand im Juni 2020 statt.

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