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Sie haben Post: 5 Tipps für erfolgreiches Newsletter-Marketing

Foto: Maksim Goncharenok/pexels.com

Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten

Laut einer Studie von Adobe verbringen Millennials täglich rund sechs Stunden damit, E-Mails zu lesen. Der Posteingang wird ständig überprüft: beim Lernen, Essen oder Streamen. E-Mail-Marketing, speziell die Form des Newsletters, ist daher eine zuverlässige Form der Kommunikation zwischen Unternehmen und jungen Talenten. Ob Neuigkeiten aus der Branche, freie Plätze in einem Traineeprogramm oder die Ankündigung eines Karriere-Events – durch die digitale Post landet die Botschaft direkt bei der Zielgruppe. Man kommt mit ihr in Kontakt und bleibt es auch, wenn man regelmäßig welche versendet. Im Folgenden ein paar Tipps, wie Newsletter zu einem erfolgreichen Bestandteil der Hochschulmarketing-Strategie werden:

1. Zielgenaue Inhalte

One size fits all: Wie überall gilt dieser Grundsatz auch im Newsletter-Marketing nur bedingt. Statt Mails einfach nur an alle „rauszublasen“, sollte die Zielgruppe der Studenten nach zum Beispiel Studiengang oder Studienfortschritt segmentiert werden. Denn einen IT-Studenten interessiert wohl kaum eine Einstiegsstelle im Marketing und eine Studentin, die kurz vor dem Abschluss steht, wird sich eher weniger für ein Praktikum erwärmen können, das sich vorrangig an Studienanfänger richtet. Deshalb: Um eine hohe Öffnungsrate zu erreichen, Newsletter thematisch an die unterschiedlichen Zielgruppen anpassen und ausspielen.

2. Stärkung des Employer Brandings

Newsletter-Marketing ist eine großartige Möglichkeit, um sich als starke und besondere Arbeitgebermarke zu präsentieren und sich von Mitbewerbern abzuheben. Das A und O dabei: Inhalte mit Mehrwert. So könnten Newsletter – neben dem Hinweis auf offener Stellen – auch mit Bewerbungs- und Karrieretipps, mit aussagekräftigen Zitaten des CEO oder kurzen Videos aus dem Arbeitsalltag angereichert werden. Alles Informationen, die für die junge Zielgruppe nützlich sind und die Chance erhöhen, wiederkehrende E-Mails als inhaltlich wertvoll zu bewerten. Zudem eignen sich Newsletter hervorragend dazu, mehr Engagement und Feedback von den Studierenden zu erhalten. Indem zum Beispiel zur Teilnahme an Umfragen aufgerufen wird oder Diskussionen in sozialen Medien angeregt werden.

3. Aufwand und Kosten sind gering

Im Vergleich zu anderen Werbemaßnahmen spielen Zeit- und Budgetbeschränkungen beim Newsletter-Marketing kaum eine Rolle. Denn das Entwerfen einer professionellen E-Mail-Marketingkampagne ist nicht kompliziert, zeitaufwändig und kostenintensiv.

4. Gute Messbarkeit

Das Zeitfenster, in dem beschlossen wird, was mit einer E-Mail passieren soll, ist relativ gering. Löschen oder lesen – diese Entscheidung fällt oft in Sekundenschnelle und hängt von Erfahrungen, Erwartungen und auch, ganz simpel, von einer spannend formulierten Betreffzeile ab. Der Erfolg von Newsletter-Marketing lässt sich anhand dreier Kennzahlen messen. Zum einen die Öffnungsrate (Open Rate). Sie zeigt das prozentuale Verhältnis zwischen der Anzahl an öffnenden Empfängern und der Anzahl an zugestellten E-Mails. Die Klickrate (Click-Through-Rate) hingegen verdeutlicht, wie viele Adressaten sich Zeit genommen haben, die Newsletter-Inhalte zu lesen und darin enthaltene Links (z. B. zur Karriere-Webseite oder zu Social Media-Accounts) anzuklicken. Die Konversionsrate (Conversion Rate) schließlich misst den Erfolg von Handlungsaufforderungen. Also ob aus einem E-Mail-Empfänger beispielsweise ein neuer Bewerber geworden ist.

5. Community-Gefühl aufbauen

Menschen gehören gern zu einer Gruppe. Das kann man sich auch im Newsletter-Marketing zunutze machen. Zum Beispiel über kleine Belohnungen für treue Abonnenten. Ob kostenlose Kinokarten, Proben aus dem eigenen Produktsortiment oder die Möglichkeit zur Teilnahme an einem vom Unternehmen veranstalteten Webinar: Es ist eine nette Geste, macht sympathisch und ist damit ein kleines Puzzlestück, um die Ziele im Employer Branding und Hochschulmarketing zu beschleunigen.

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