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3 Ideen für Employer Branding aus dem Homeoffice

Foto: Ivan Samkov/pexels.com

Voraussichtliche Lesedauer: 2 minutes

In Zeiten von Corona scheint man es als Employer Branding Manager schwerzuhaben. Viele Maßnahmen, Aktionen und Events, die einen direkten Kontakt erfordern, sind aktuell nicht umsetzbar. Speziell die Ansprache von Studierenden ist durch die eingeschränkte Präsenzlehre an Hochschulen und Universitäten noch weit entfernt vom Normalbetrieb. Allerdings: Employer Branding braucht eigentlich gar keine feste lokale Verortung, sondern kann von überall ausgehen. So lässt sich mit etwas Kreativität auch aus dem Homeoffice heraus zeigen, dass man ein attraktiver Arbeitgeber ist, der an spannenden Themen und Projekten arbeitet, der eine gute Unternehmenskultur und sympathische Mitarbeiter*innen besitzt.

1. Remote-Employer Branding-Videos

Branding-Experte Payam Parniani zum Beispiel macht aus der Not eine Tugend und dreht für Unternehmen wie Allianz Deutschland oder Fraunhofer IPT kurze, inhaltsstarke und witzige Recruiting-Videos. Im Mittelpunkt: Die Mitarbeiter*innen und ihre Homeoffice-Umgebung. Live aus dem Arbeitsalltag, inklusive dem ein oder anderen Homeoffice-typischen Missgeschick. So zeigen Unternehmen, wie sie mit der Corona-Krise umgehen. Nämlich mit Humor, aber auch mit Empathie, Wertschätzung und Flexibilität den Mitarbeiter*innen gegenüber. Ganz nebenbei wird dabei vermittelt: Nein, es wird im Moment nicht überall nur gekündigt. Sich zu bewerbe, lohnt sich.

2. Homeoffice als positive Erfahrung

Aktionen in der aktuellen Lage können jedoch nicht nur als Employer Branding- , sondern auch als Employee Branding-Maßnahmen betrachtet werden. Denn fühlen sich Mitarbeiter*innen auch in Zeiten von Remote Work wohl, werden sie zum Markenbotschafter für das Unternehmen. Ein bedeutsames Ziel, wenn man bedenkt, dass sich laut Umfragen gerade Studierende Arbeitgeber vor allem von Freunden und Bekannten empfehlen lassen. Deshalb sollte die Arbeit im Homeoffice zu einer positiven Erfahrung werden. Durch klare Absprachen und feste Termine. Aber auch durch Flexibilität und Vertrauen. Besonders bei Berufseinsteiger*innen sollte nicht das Gefühl aufkommen, allein und ohne feste Bezugsperson vor sich hin zu wursteln. Letztendlich können Homeoffice und Remote Work so zum Turbo fürs Recruiting werden beziehungsweise die Bindung des Personals an das Unternehmen festigen.

3. Teamwork im Blick behalten

Face-to-Face-Meetings und der Plausch an der Kaffeemaschine sind in vielen Unternehmen derzeit auf ein Minimum begrenzt. Dabei ist das Wir-Gefühl essenziell für eine starke Arbeitgebermarke. Neben den fachlichen Videocalls lässt sich das Ganze auch mit etwas Humor aufziehen. Warum nicht mal zu einer Homeoffice Challenge aufrufen, bei der der schönste, kreativste oder außergewöhnlichste Arbeitsplatz prämiert wird? Auch Lunchdates, Betriebssport oder Incentives lassen sich in den digitalen Raum verlagern. Zum Beispiel in Form einer virtuellen Mittagspause, von gestreamten Fitnesssessions oder durch das gemeinsame Bezwingen eines Remote-Escape-Rooms.

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